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Wie man Akupressur macht

Akupressur-Techniken, was sie tun, wie man sie verwendet, und wie man die Aus­wirkungen spürt.


Was ist Akupressur?

Akupressur ist eine Technik verwandt mit Akupunktur, mit der die Energie des Körpers durch Mani­pulieren von auf dem Körper liegenden Punkten geregelt wird. Dies wirkt sich auf Emotion, Spannung und physi­kalische Bedingungen aus.

Die Punkte werden gewöhnlich "Akupunktur­punkte", "Körper­punkte", "Akupunkte" oder "Akupressur­punkte" genannt.


Akupressur-Techniken: Stimulieren und Reduzieren von Punkten

Es gibt zwei Arten, Akupressur­punkte zu manipulieren: Druck auf die Punkte auszuüben (diese stimulieren), oder sie zu "reduzieren". Die meisten kennen wahr­schein­lich die erste Methode, nicht aber die zweite.

auf ein Akupressurpunkt drücken  (DI-5)Übe mit etwas Stumpfem Druck auf die Punkte aus. Für gewöhn­lich benutzt man dazu die Finger, aber für viele Punkte ist die Finger­kuppe möglicher­weise zu breit­flächig, sodass man ziemlich lange und fest drücken müsste. Ideal wäre etwas von ca. 3 bis 4 mm Dicke, wie etwa der (bevorzugt verwendete) Radier­gummi am anderen Ende eines Blei­stifts. Es gibt auch Punkte, die mit dem Finger­nagel gedrückt werden können.

Punkte für eine halbe Sekunde zu stimulieren, kann manch­mal schon einen spür­baren Effekt haben. Also, wenn du einen Punkt aus­probieren möchtest, kannst du diesen kurz drücken. Um die volle Wirkung zu erzielen, ist es erforder­lich, mindestens eine halbe Minute zu drücken; vor­zugs­weise länger. Ein bis zwei Minuten sollten aller­dings genug sein.

Um einen Punkt zu reduzieren, drehe mit einem Finger auf diesem gegen den Uhr­zeigersinn, für ein bis zwei Minuten. (Was geschieht, siehe "was die Mani­pulation der Punkte tut".) Durch den Klick auf ein Bild startet das Video, das zeigt, wie es funktioniert (ein erneutes An­klicken stoppt das Video).

Ich denke, es ist eine gute Idee, nicht in die Gewohn­heit zu ver­fallen, denselben Punkt jeden Tag zu be­ar­beiten. Benutze einen Punkt, wenn du das Gefühl hast, dass du es brauchst. Aber über­treibe es nicht. Achte darauf, welche Aus­wirkungen Punkte auf dich haben.

Wenn man geschwächt ist (durch Alter, Krank­heit oder was auch immer), stelle sicher, dass man die Punkte nicht öfter als nötig reduziert. Man könnte auch zu­sätz­lich noch etwas auf vorher reduzierte Punkte drücken.

Bearbeite denselben Punkt auf beiden Seiten des Körpers.

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Fühlen, ob es wirkt

Wenn man keine Effekte der verwendeten Punkte fühlt, kann dies unter­schiedliche Gründe haben.

Es könnte sein, dass man nicht genau an der richtigen Stelle drückt (Akupunktur­punkte haben einen Durch­messer von etwa 0,5 mm, wodurch man sehr genau arbeiten muss). Probiere verschiedene Stellen in der Nähe des ersten Versuchs.

Man sollte nicht leicht drücken, aber man sollte sich selbst auch nicht verletzen. Drücke auch nicht nur für ein paar Sekunden (wenn man sehr emp­findlich ist, bemerkt man den Effekt schon früher).

Um zu fühlen, was die Akupressur tut (um sicher zu sein, dass die Stelle des Punktes auch die richtige ist), spüre ich in der Regel, was in meinem Gesicht passiert. Fast alle Punkte in der Liste auf dieser Seite haben eine gewisse Wirkung im Gesicht. Viele Punkte haben auch einen subtilen Effekt auf die Qualität des Sehens. Man konnte deutlicher, oder mehr Farben sehen. Durch Meditation wird die Fähig­keit entwickeln, diese Aus­wirkungen zu spüren.

Wird ein Punkt oft, selbst wenn man es nicht braucht, genutzt, kann der Effekt minimal sein oder nicht wahr­nehmbar.

Ist man angespannt, kann sich die Wahr­nehmung reduzieren. Auch wenn die Techniken auf dieser Website dazu führen, die Anspannung zu reduzieren oder zu beseitigen.

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Die Lokalisation der Punkte - das "Cun"

Andere Quellen verwenden für die Lokalisation der Punkte das "Cun".

1 Cun = 1 DaumenbreiteDas Cun ist das Standard-Maß, das in der Akupunktur verwendet wird. Weil Körper unter­schied­liche Dimensionen haben, wird das Cun gemäß dem Körper der behandelten Person definiert.

1 Cun = die Breite des Daumens, in der Mitte, an der Falte
3 Cun = die kombinierte Breite von vier Fingern, errechnet am Grund­gelenk des kleinen Fingers
12 Cun = der Abstand von der Falte des Ellen­bogens bis zur Falte des Handgelenks.

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Was die Manipulation der Punkte tut

Akupunkturpunkte können auf verschiedene Weisen beein­flusst werden. Um es einfach zu halten, nennen Bücher über die Akupressur in der Regel nur das Drücken der Punkte.

Wer jemals einen Akupunkteur gesehen hat, dem wäre vielleicht aufgefallen, dass er manche Nadeln nach dem Hin­ein­stecken dreht oder andere Manipula­tionen macht. Akupunkteure gebrauchen auch Wärme; durch das Verbrennen eines Materials, das "Moxa" genannt wird, oder mittels eines Lasers, oder durch elektrische Ströme.

Durch einfaches Drücken auf einen Punkt wird es stimuliert. Dadurch erhöht man die Energie in den Gebieten die dem Punkt be­ein­flusst. Das Reduzieren eines Punktes ist sogar nicht das Gegen­teil von stimulieren. Durch die Reduzierung löschen sich Energie­blockaden. Blockaden können gefühlt werden als Ver­span­nungen, Schmerzen oder Wärme. Energie sammelt sich dort, welche wieder in Bewegung kommt nach dem Ent­fernen der Blockade. Also, wenn man ein Punkt reduziert, nachdem man es stimuliert hat, erhält man Stimulierung und Beseitigung von Energie­blockaden. Sie heben sich nicht gegen­seitig auf.

In Akupressur kann man ein Punkt durch eine kontinuierliche Bewegung mit dem Finger gegen den Uhr­zeigers­inn reduzieren. Ein Akupunkteur wird seine Nadel unmittelbar nach dem Einsetzen, drehen.

Es ist auch möglich, um ein Punkt zu erhitzen. Dies ist eine fortgeschrittene Technik, die das Energie-System schädigen kann, so es ist am besten wegzubleiben von diesem.

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Warum man nicht Nadeln verwenden sollte

Ich habe einmal versucht, Nadeln zu benutzen, wurde aber sowohl von einem Akupunkteur als auch einem Heiler entmutigt, diese Technik weiter­hin anzuwenden. Der Akupunkteur dachte, es sei gefährlich, weil man Gewebe schädigen kann, und auch schwierig, weil man nicht alle Punkte selbst erreichen kann. Man könnte Blut­gefäße beschädigen, Nerven, Sehnen oder Knochen; und dies alles kann sehr schmerz­haft sein. Auf der Brust oder den Schultern, könnte man die Lunge durchstechen.

Auf der energetischen Ebene kann die Angst, die durch die Nadeln hervor­gerufen wird, das erste Chakra beschädigen. Dies könnte der Auslöser für sich ver­schlechternde Probleme sein.

Als Amateur, Nadeln zu verwenden, ist möglicherweise nicht legal.

Ich fand, dass ich von Akupressur deut­licher Aus­wir­kungen in meinem Körper spüren könnte als von Akupunktur. Gleich ob sie von mir oder einem lizenzierten Akupunkteur ausgeübt wurde.

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Bälle und Band verwenden

Ich habe eine sichere und effektive Methode entwickelt, um Akupunktur­punkte für längere Zeit zu drücken. Ich benutze Klebe­band für den Einsatz auf der Haut, um kleine Stahl­kugeln (Kugel­lager-Kugel) auf die ent­sprechenden Punkte zu drücken. Es funktioniert nicht für alle Punkte (es wirkt zum Beispiel nicht gut für MA-36, das Punkt unterhalb des Knies), aber für die meisten Punkte ist diese Methode gut geeignet.

Druck am Punkt LU-9 unter Verwendung einer Kugel und BandDie Metall­kugeln die ich verwende, sind Kugel­lager-Kugel und haben einen Durchmesser von 4 mm. Zudem lege ich Nylon-Ringe auf die Kugeln (auch bei einem Baumarkt gekauft), um die Ober­fläche zu vergrößern unter dem Klebe­band. Der Innen­durch­messer der Nylon-Ringe soll 3 mm betragen. Die Ringe vermeiden Aus­beulen, womit sie die Kugel ein bisschen tiefer in die Haut drücken. Man könnte auch die üblicher Metall­ringe verwenden, aber die Nylon-Sorte fühlt mich besser an.

Es sollte ausreichen, die Kugeln für 5 bis 30 Minuten an der Stelle zu halten.

Ein ähnliches Verfahren wird manch­mal bei der Ohr­akupunktur eingesetzt. Einige Samen werden hierbei an das Ohr angeklebt.

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