Eclectic Energies
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Einleitung zu den Übungen

Die Übungen hier können dir helfen, all­mählich die Fähig­keit zu entwickeln, Gefühle zu verarbeiten.

Am Anfang werden diese Übungen wahrschein­lich nur dazu führen, dass du deine Gefühle bewusster wahrnimmst. Im Laufe der Zeit, wenn du mehr und mehr deine Gefühle wahr­nimmst, kann sich all­mäh­lich ein Prozess der Verarbeitung deiner Gefühle entwickeln.

Du merkst vielleicht, dass du etwas ver­arbeitet hast, wenn die Gefühle, die du vorher hattest, nicht mehr da sind. Plötzlich, aber manchmal auch ohne dass du es sofort bemerkst, bist du viel­leicht ent­spannter geworden. Und viel­leicht fühlst du dich einfach anders.

Diese Übungen sollen dir auf dem Weg helfen. Um jedoch mit tieferen Gefühlen zu arbeiten, braucht man Kennt­nisse und Fähig­keiten, die hier nicht behandelt werden.

Trauma

Für manche Menschen können die Übungen hier recht unan­genehme Gefühle hervor­rufen. Wenn du traumatische Erfahrungen oder Episoden in deinem Leben erlebt hast, kann es passieren, dass starke Ängste und andere intensive Gefühle an die Ober­fläche kommen. Du könntest die Übung machen, um deine Biographie zu schreiben, um darüber nachzu­denken, ob du viel­leicht Traumata hast.

Einerseits kann es schwierig sein, mit solchen Gefühlen umzu­gehen, anderer­seits kann es genau das sein, was man sich wünscht, wenn man mit solchen Gefühlen konfrontiert wird. Wenn man tatsächlich traumatische Gefühle verarbeiten will, kann dies sehr sinn­voll sein. Aber wenn du mit ihnen nicht zurecht­kommst, ist es viel­leicht besser, diese Übungen nicht weiter zu machen und die Unter­stützung eines Therapeuten oder Psychiaters zu suchen, falls du die nicht schon hast.

Empfohlene Vorgehensweise

Zu Beginn ist es ratsam, die Übungen mehr oder weniger in der Reihen­folge zu tun, in der sie vor­gestellt werden. Die Gefühls­fähig­keiten, die in den ersten Übungen ent­wickelt werden, sind nützlich für die späteren Übungen.

Nachdem du die meisten oder alle Übungen mindestens einmal getan hast, ist es ratsam, jeden Tag mindestens eine Übung zu tun. Wenn du das Gefühl hast, dass du darin eine gewisse Geschick­lich­keit hast, könntest du die Übungen fort­setzen, ohne deine Gefühle bewusst zu beschreiben, und sie nur zu fühlen.

Die Übungen

  1. Deine Biographie
    Es ist sehr nützlich, eine Biographie über sich selbst zu schreiben, um einen Über­blick über die Gefühle zu bekommen, die in deinem Leben eine Rolle spielen.
  2. Bilder beschreiben
    Übe deine Fähigkeit, Gefühle und Emotionen zu benennen und zu erkennen. Beschreibe die Gefühle, die du sehst, die die Personen auf den Bildern empfinden.
  3. Strom des Bewusstseins
    Diese Übung dient dazu, die Fähig­keit zu ent­wickeln, sich dessen bewusst zu sein, was in dich vorgeht. Dies kann besonders hilf­reich bei der Ver­ar­beitung von Gefühle sein.
  4. Aufmerksamkeit im Körper
    Wir neigen dazu, uns Sorgen zu machen und zu träumen, und sind dadurch nicht in Kontakt mit unseren Gefühlen. Hier ist eine Vor­gehens­weise, um damit umzugehen.
  5. Das Inneres Kind fühlen
    Die Gefühle in dir als Erwachsener, aus der Zeit, als du ein Kind warst, werden das Inneres Kind genannt. Diese beein­flussen viele deiner Handlungen und Gefühle.
  6. Verarbeiten von Gefühlen über Beziehen
    Um Gefühle zu verarbeiten, in denen man sich in einer Beziehung zu jemandem oder etwas befindet, hilft es, ein paar Dinge zu beachten.
Gefühle
Biographie